Reise nach Alanya
Seit Jahren verbringen zahlreiche deutsche Touristen ihren Sommerurlaub an der Türkischen Riviera. Die Gastfreundlichkeit der Menschen, die Qualität der Hotels, die günstigen Preise und das mediterrane Klima locken die Besucher regelmäßig an die türkische Südküste. Zu den beliebtesten Urlaubsorten dieser Region gehört die Stadt Alanya in der Provinz Antalya. Mehr als 98.600 Menschen leben in diesem Ort. Während der Hochsaison steigt die Einwohnerzahl um ein Vielfaches. Kemal Atatürk gab der Stadt im Jahr 1933 ihren jetzigen Namen. Die ursprüngliche Bezeichnung lautet jedoch Ala-iye, welches in das Deutsche übersetzt „Stadt des Ala“ bedeutet. Sie wurde nach dem Sultan der Seldschuken benannt, der im 13. Jh. seine Winterresidenz in Alanya hatte.
Tourismus in Alanya
Der Tourismus ist der Wirtschaftssektor mit der größten Bedeutung in Alanya. Seine Ursprünge gehen auf das Jahr 1948 zurück, als die Damlatas-Höhle zum ersten Mal gesichtet wurde. Galip Dere war ein Einwohner der Stadt und fungierte als Leiter der ersten Forschungen. In Deutschland erfuhr er von der heilsamen Wirkungskraft der Höhenluft. Aus diesem Grund ließ er sie genau untersuchen, so dass die positive Auswirkung auf die Atmung nachgewiesen werden konnte. Man gab ihm die Befugnis, den Bereich des Eingangs zu erweitern. Im Anschluss schickte er Bilder an Zeitungen im ganzen Land. Auf diese Weise wurde der Tourismus in Antalya in die Gänge gebracht.
Badeurlaub in Alanya
Alanya ist in erster Linie als klassischer Badeurlaubsort bekannt. Große Mengen an Menschen finden sich jedes Jahr in der touristischen Hochburg ein und verbringen ihre Zeit hauptsächlich an den wunderschönen Stränden unter der heißen Sonne am Mittelmeer. An der Türkischen Riviera kann man häufig bis in den November baden, weil die Temperaturen über einen längeren Zeitraum konstant warm sind und Regen eher eine Seltenheit ist. Die Hotels in Alanya sind seit geraumer Zeit für ihre außergewöhnlich hohe Qualität bekannt.
Ein 4-Sterne-Hotel in dieser Region bietet seinen Gästen in der Regel wesentlich mehr als beispielsweise eine Anlage derselben Kategorie in Griechenland. Das nutzen die Besucher natürlich aus und lassen sich dementsprechend gerne von den Angestellten dieser Einrichtungen verwöhnen. Die meisten Hotels bieten ihre abwechslungsreichen, frischen Speisen in Büffetform an und haben einen ausgezeichneten Ruf bei Touristen. Das bunte Animationsprogramm sorgt für die von vielen Besuchern gewünschte Unterhaltung und jede Menge guter Laune in den Abendstunden. Darüber hinaus wissen die Gäste die Angebote an sportlichen Aktivitäten sehr zu schätzen und lassen es sich häufig in den Wellness-Bereichen so richtig gut gehen. Verwöhnprogramme sind in Alanya sehr angesagt.
Kultururaub in Alanya
Auch Kultururlauber kommen bei einem Aufenthalt in Alanya nicht zu kurz. Schließlich gibt es in dieser Stadt wirklich imposante Sehenswürdigkeiten, die das Herz jedes Sightseeing Fans ein wenig höher schlagen lassen. Als Wahrzeichen von Alanya gilt die Burg, die bereits vor Christi Geburt errichtet wurde. Auffällig ist auch der Rote Turm, der sich unmittelbar am Hafen befindet und mit einer Höhe von 33 m nicht zu übersehen ist. In diesem Turm befindet sich ein ethnographisches Museum. Die Seldschukische Schiffswerft bietet ein zauberhaftes Schauspiel in Kombination mit dem kristallklaren, türkisfarbenen Meerwasser. Das alte Stadtzentrum liegt auf dem Burgberg. Dort kann man sich ebenfalls eine Moschee sowie eine Karawanserei ansehen. Die Damlatashöhle ist eine Tropfsteinhöhle und befindet sich am Fuße dieses Burgbergs.
Im Archäologischen Museum erfahren die Besucher interessante Details über die Geschichte von Alanya. Der Kleopatra-Strand im westlichen Teil des Ortes wird häufig als schönster Strand der Stadt bezeichnet. Sehenswert ist auch die Dimhöhle, deren Entfernung zum Stadtzentrum ca. 15 km beträgt. Seit 1998 kann sie ganz offiziell besichtigt werden. Sehr beliebt sind die Bootstouren zur Asiklar-Höhle. Die Boote legen an einem Felsvorsprung an. Daraufhin können die Touristen ohne Begleitung zum Eingang der Höhle klettern. Seine Höhe beträgt 12 m und die Länge 75 m. Der Gang birgt so manche Gefahr mit sich, so dass man nicht ohne Führungspersonen mit einer gewissen Erfahrung durch die Höhle laufen sollte. Manchmal ist es nötig, die Höhle in einer gebückten Körperhaltung zu durchlaufen. Das Krabbeln ist an einigen Stellen ebenfalls nicht zu vermeiden. Eine weitere nette Freizeitaktivität ist der Besuch eines Picknickrestaurants am Dimcay-Fluss. Ein Tagesausflug zur Stadt Anamur ist allein schon wegen der wunderschönen Burg die Zeit wert, die man dort verbringt. Historische Stätten gibt es in Anemurion zu sehen. In diesem Ort wurden bei Ausgrabungen viele interessante Fundstücke aus der Phase der byzantinischen Herrschaft gefunden.
